
Sobuu 1.5.1: Jetzt auch offline
ReleaseSobuu 1.5.1 ist da.
1.5.0 war ein großes Update. Regale kamen hinzu, die Suche änderte sich deutlich, der Startbildschirm lernte ein paar neue Tricks und einige Bereiche der App wurden neu gestaltet.
1.5.1 ist anders. Dieses Mal gibt es nicht dieses eine riesige Feature, das die gesamte Version bestimmt. Stattdessen habe ich viel Zeit damit verbracht, Sobuu im Alltag besser funktionieren zu lassen.
Und dafür musste ich mich endlich um etwas kümmern, das ich viel zu lange aufgeschoben hatte: Offline-Unterstützung.
Es gibt aber noch einiges mehr:
- Sobuu funktioniert offline
- Mehr App-Stores
- Bessere Entdeckung von Regalen
- Bessere Navigation und Organisation von Regalen
- Literaturzitate während der Suche
- Flüssigere Animationen
- Mehr Avatare und ein besseres Tablet-Layout
- Verbesserungen bei Leistung und Bedienoberfläche
- Jede Menge Fehlerbehebungen
Los geht’s.
Sobuu funktioniert jetzt offline
Das war wahrscheinlich der technisch komplizierteste Teil dieser Version, auch wenn das Ergebnis sehr einfach klingt:
Du kannst Sobuu ohne Internet benutzen.
Du liest im Zug? In der U-Bahn? Irgendwo mit miserablem Empfang? Du kannst deinen Lesefortschritt aktualisieren, deine Bücher verwalten und die App weiterverwenden.
Sobuu speichert die Änderungen lokal. Sobald wieder eine Internetverbindung besteht, werden sie mit dem Server synchronisiert.
Für eine Lese-App klingt das eigentlich selbstverständlich. Und das sollte es auch sein.
Sobuu hat schon vorher viele Daten lokal gespeichert. Das ist aber nicht dasselbe wie eine echte Offline-Unterstützung. Jede Funktion muss wissen, was passiert, wenn der Server nicht erreichbar ist, was später synchronisiert werden muss und wie mit lokalen und entfernten Daten umgegangen wird, wenn sie nicht ganz übereinstimmen.
Ein großer Teil der Arbeit an 1.5.1 findet deshalb unsichtbar im Hintergrund statt.
Es ist kein Feature, das für einen spektakulären Screenshot im App Store sorgt. Aber es sollte den täglichen Umgang mit Sobuu deutlich angenehmer machen.
Und wahrscheinlich werden noch Sonderfälle auftauchen. Offline-Synchronisation besitzt ein bemerkenswertes Talent dafür, Situationen zu finden, von denen man vorher nicht wusste, dass sie überhaupt existieren. Ich werde sie nach und nach beheben.
Mehr Orte, um Sobuu herunterzuladen
Sobuu geht außerdem auf Reisen.
Zusätzlich zu den bisherigen Bezugsquellen wird Sobuu mit dieser Version über den Apple App Store, AltStore und Aptoide verbreitet.
Damit kommt Sobuu auch auf das iPhone. Wenn du die App bisher unter iOS vermisst hast, kannst du deine Bücher, Regale und deinen Lesefortschritt jetzt dorthin mitnehmen.
Warum in mehr App-Stores?
Zum einen möchte ich Sobuu auch außerhalb der beiden großen Standard-App-Stores anbieten. Unterschiedliche Plattformen und Stores haben unterschiedliche Nutzer, Regeln und Möglichkeiten, und ich möchte das Projekt nicht unnötig von einem einzigen Vertriebskanal abhängig machen.
Eine breitere Distribution wollte ich schon länger ausprobieren. 1.5.1 ist dafür ein großer Schritt.
Bessere Regale finden
Regale waren das Herzstück von 1.5.0. Natürlich dauerte es deshalb ungefähr fünf Minuten, bis ich eine Liste mit Dingen hatte, die ich daran verändern wollte.
Als Erstes: Filter auf dem Bildschirm mit öffentlichen Regalen.
Du kannst Regale jetzt nach den Büchern filtern, die sie enthalten:
- Sprachen der Bücher
- Genres der Bücher
Der gewählte Filter bleibt aktiv, bis du ihn selbst entfernst – auch nach einem Neustart von Sobuu.
Auch die Empfehlungen wurden verbessert. Statt zuerst die zuletzt erstellten Regale anzuzeigen, zeigt Sobuu jetzt die Regale, die am besten zu deinem Lesegeschmack passen. Wenn du lieber chronologisch stöberst, kannst du die Empfehlungen ausschalten und wieder die neuesten Regale zuerst sehen. Die Filter nach Sprache und Genre funktionieren in beiden Ansichten.
Hier möchte ich noch viel weitergehen, aber das Entdecken neuer Regale sollte bereits deutlich nützlicher sein.
Auch die Regale auf der Buchseite sind besser
Der Regalbereich auf der Buchseite wurde ebenfalls überarbeitet.
Regalnamen sind jetzt anklickbar. Ein Fingertipp bringt dich direkt zum entsprechenden Regal.
Dann gab es noch ein kleines Problem: Was passiert, wenn ein Buch in zwanzig Regalen liegt?
Alle zwanzig auf der Buchseite anzuzeigen ist nicht unbedingt elegant.
Sobuu zeigt deshalb jetzt zunächst die ersten fünf. Gibt es weitere, erscheint eine Schaltfläche „X weitere anzeigen“, über die du die vollständige Liste öffnen kannst.
Eine kleine Änderung mit einem deutlich saubereren Ergebnis.
Außerdem kannst du Bücher in einem Regal endlich manuell sortieren.
Das ist mir wichtig, denn ein Regal muss nicht einfach nur eine Sammlung sein. Manchmal gehört die Reihenfolge zur Aussage der Liste.
„Meine zehn größten Empfehlungen“ funktioniert nicht besonders gut, wenn Nummer zehn zufällig vor Nummer eins auftaucht.
Jetzt bestimmst du die Reihenfolge.
Etwas zum Lesen, während Sobuu sucht
Eine Buchsuche braucht manchmal ein paar Sekunden.
Ein einsamer Ladeindikator ist nicht besonders spannend, also hat er Gesellschaft bekommen.
Während Sobuu sucht, werden unter dem Ladeindikator jetzt kurze Sätze und Ausschnitte aus gemeinfreien Büchern angezeigt. Alle zehn Sekunden erscheint ein neuer Text und wird sanft ein- und ausgeblendet.
Es ist ein winziges Feature.
Ich mag es sehr.
Wenn eine Lese-App dich schon warten lässt, kann sie dir dabei wenigstens etwas zu lesen geben.
Jetzt bewegt sich etwas mehr
Ich habe außerdem begonnen, animierte Übergänge zwischen den Bildschirmen einzubauen.
Nichts Dramatisches. Ich möchte Sobuu nicht in eine Oberfläche verwandeln, in der alles fliegt, springt und rotiert, nur weil es technisch möglich ist.
Navigation soll sich einfach etwas zusammenhängender anfühlen: Du tippst auf etwas, der nächste Bildschirm erscheint natürlich und die App wirkt weniger wie eine Sammlung voneinander unabhängiger Seiten.
Mit weiteren Übergängen möchte ich in zukünftigen Versionen experimentieren.
Oberfläche und Leistung
Dann gibt es all die kleinen Änderungen, die sich irgendwann zu einer insgesamt angenehmeren App summieren.
Cover und Autorennamen in Regalen sollten schneller laden.
Der erste Start unter iOS wurde verbessert.
Die Symbole in der unteren Navigation unter Android sind etwas größer.
Die Anzeige für öffentliche Regale auf der Buchseite sitzt jetzt dort, wo sie hingehört.
Die Auswahl zwischen öffentlichen und privaten Regalen beim Erstellen wurde überarbeitet. Bei der Option, ob andere Nutzer Bücher hinzufügen dürfen, gibt es jetzt außerdem eine deutlichere Ja/Nein-Anzeige.
Der Dialog zum Erstellen eines Regals hat mehr Platz und verwendet Sobuus eigene Eingabefelder statt wie ein generisches Formular auszusehen.
Mehr Auswahl für dein Profil
Du kannst jetzt aus mehr Avataren wählen. Dein Profil erscheint bei den Regalen, die du erstellst, und den Büchern, die du teilst. Da ist es schön, wenn es sich mehr nach dir anfühlt.
Es ist eine kleine Ergänzung, aber die größere Auswahl macht diese Ecke von Sobuu ein Stück persönlicher.
Besser auf Tablets
Ich habe außerdem das Layout von Sobuu auf Tablets verbessert. Auf dem größeren Bildschirm haben Bücher und Regale mehr Platz, und die App sollte sich dort jetzt angenehmer bedienen lassen.
Das ist noch nicht das endgültige Tablet-Design, aber ein großer Schritt nach vorn, wenn du deine Bücher lieber auf einem größeren Gerät liest und organisierst. Auch der Querformatmodus hat Aufmerksamkeit bekommen. Ich kenne keine andere App zum Erfassen von Büchern mit einer wirklich guten Querformatansicht und möchte, dass Sobuu diese Möglichkeit richtig nutzt.
Fehlerbehebungen
Wie immer: Fehler.
Einige Texte beim Erstellen eines Regals wurden auf Spanisch und möglicherweise auch in anderen Übersetzungen viel zu lang. Das wurde angepasst.
Unter iOS fehlte eine notwendige Konfigurationsbeschreibung.
Mehrere Probleme beim Laden von Regalen wurden behoben.
Ich habe außerdem Regale getestet, zu denen andere Nutzer Bücher hinzufügen dürfen, Regale, bei denen das nicht möglich ist, beide mit einem anderen Konto verfolgt und besonders absurde Fälle ausprobiert – zum Beispiel dasselbe Buch zu mehr als zwanzig Regalen hinzuzufügen.
Anscheinend mache ich so etwas inzwischen zum Spaß.
Dazu kommen weitere kleinere Korrekturen in der gesamten App.
Was kommt als Nächstes?
1.5.1 ist optisch nicht so spektakulär wie 1.5.0. In gewisser Weise ist es aber genau die Art von Version, die ich bei Sobuu häufiger veröffentlichen möchte.
Die App in mehr Situationen funktionieren lassen.
Bestehende Funktionen vertiefen, statt ständig nur neue hinzuzufügen.
Sobuu an mehr Orten verfügbar machen.
Kleine Reibungspunkte entfernen.
Und die seltsamen Dinge reparieren, die erst sichtbar werden, wenn echte Menschen benutzen, was ich gebaut habe.
Vor allem die Offline-Unterstützung gibt mir eine deutlich solidere Grundlage für alles, was als Nächstes kommt.
Wenn du etwas findest, das kaputt, seltsam oder unnötig nervig ist, sag mir wie immer Bescheid.
Viel Spaß beim Lesen!